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Kirche

Es ist die Stunde der Klarheit und der Konsequenzen!

Acies Ordinata vom 18. Januar 2020 in München

An der Kundgebung vom 18. Januar 2020 in München nahm auch Erzbischof Carlo Maria Viganò, der ehemalige Nuntius des Vatikans in den USA, teil

Wohin steuert die Deutsche Bischofskonferenz? Was werden die Konsequenzen des „synodalen Weges“ im Leben der Kirche sein, den Kardinal Reinhard Marx am 1. Dezember 2019 im Münchner Liebfrauendom eröffnet hat?

Wenn wir die ideologischen Überzeugungen und die öffentlichen Stellungnahmen von vielen deutschen Bischöfen bedenken, haben wir diesbezüglich keine Zweifel: das Ergebnis des „synodalen Weges“ kann nichts anderes sein als die Gründung einer von Rom getrennten Kirche.

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Kirche

Amtsträger in der Kirche wollen Relativismus, Protestantismus und «eine andere Kirche»

Interview mit Weihbischof Schneider, Hohenfurth, Tschechien, 10. Juni 2018

Amtsträger in der Kirche wollen Relativismus, Protestantismus und „eine andere Kirche“

Marcellus: Exzellenz, danke dass Sie gekommen sind. Können wir mit einem Gebet beginnen?

Bischof Athanasius: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Komm Heiliger Geist, erfülle die Herzen deiner Gläubigen und entzünde in ihnen das Feuer deiner Liebe. Sende aus deinen Geist und alles wird neu geschaffen und du wirst das Angesicht der Erde erneuern. Lasset uns beten: O Gott, du hast die Herzen deiner Gläubigen durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes gelehrt, gibt dass wir in demselben Geist das, was recht ist, erkennen und seines Trostes uns allezeit erfreuen, durch Christus unseren Herrn. Amen. Maria, du Sitz der Weisheit, bitte für uns. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Marcellus: Exzellenz, die Parteilinie in der Kirche lässt sich gegenwärtig so zusammenfassen: es gibt einen dogmatischen Relativismus, liturgischen Minimalismus und moralischen Laxismus. Dieses Programm hat die Anglikaner und die Protestanten an den Abgrund geführt. Warum gehen wir auch diesen Weg?

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Kirche Kultur und Gesellschaft

Parlamentsgesetz widerspricht Gesetz Gottes und seiner heiligen Kirche

Homilie von Weihbischof Athanasius Schneider zum Fest Mariä Namen

Die Kirche ist von außen und innen bedroht! (gloria.tv)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Wir feiern heute das Fest Mariä Namen, das wir jährlich mit großer Dankbarkeit und Glaubensfreude begehen. Im Namen aller Katholiken Europas wollen wir Gott Dank sagen für die Rettung des katholischen Glaubens durch die Fürsprache Mariens. Unser heutiger Dank muss sich gleichzeitig mit einem innigen Flehruf verbinden, dass Gott heute erneut das Wunder seiner Allmacht uns erweist und durch die Fürsprache Mariens für das heutige Europa den katholischen Glauben erhält. Heute befindet sich der katholische Glaube in einer noch größeren Gefahr als damals. Denn damals gab es nur einen Zerstörer des katholischen Glaubens von außerhalb der Christenheit. Heute gibt es Zerstörer des katholischen Glaubens sowohl außerhalb der Kirche als auch immer mehr im Innenraum der Kirche. In dieser Zeit der großen Glaubensnot wird uns Maria nicht verlassen. Wie kann sie es auch? Sie ist ja unsere Mutter, sie ist die fürbittende Allmacht, sie ist die Besiegerin aller Häresien und aller Zerstörer des Glaubens. Wie innig müssen alle echt katholisch denkenden gläubigen Priester und Bischöfe heute flehen: Maria zeig, dass du Mutter bist. Zum innigen Flehen gehört doch die Buße dazu, das Fasten, das Sündenbekennen, das Sühne- und Abbitteleisten. Denn unsere Hilfe ist wirklich im Namen des Herrn und dem Namen Mariens, der Mittlerin aller Gnaden.

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Kirche Kultur und Gesellschaft

Total orientierungslos im Chaos der Gefühle und Gedanken

Rede von Kardinal Müller bei der Präsentation des Buches „Herr bleibe bei uns“ von Kardinal Sarah

Man möchte angesichts der epochalen Krise der abendländischen Kultur und der inneren Zerrissenheit in der Kirche den Verantwortlichen mit dem hl. Paulus zurufen: „Ich ermahne euch also, kraft der Barmherzigkeit Gottes, euren Leib als lebendiges, heiliges und Gott wohlgefälliges Opfer darzubringen- als euren geistigen Gottesdienst. Und gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern lasst euch verwandeln durch die Erneuerung des Denkens, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: das Gute, Wohlgefällige und Vollkommene.“ (Röm 12, 1f). … Bemerkung: Diese Zitate stammen von kath.net-Beiträgen, siehe bei den Quellenangaben unten.

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Kirche Kultur und Gesellschaft

Jesus vor Pilatus: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt. …“ (Joh 18, 36)

Alle Diskussionen um Synoden, Zölibat, Frauen, Strukturen, Götzen, … viel Lärm um Nichts?

https://www.mikula-kurt.net/2014-1/du-bist-der-weinstock/

Wollen wir nicht innerhalb und ausserhalb der römisch-katholischen Kirche bei all den Diskussionen rund um Synoden, Strukturen, Zölibat, Priestertum die Rechnung ohne den Wirt machen? Hat nicht Jesus (unser Wirt) schon Pilatus gesagt: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wenn mein Reich von dieser Welt wäre, hätten meine Diener gekämpft, …“ (Joh 18, 36, Bible de Jerusalem, Herder 1968) Kann nicht jeder von uns ihn auch heute – wie damals Pilatus – fragen: „… Dein Volk und die Hohenpriester haben dich mir ausgeliefert. Was hast du getan?“ (Joh 18, 35)

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Kirche

Papst Franziskus und Gerhard Ludwig Kardinal Müller

Papst nennt Kritik an Amtsführung «eine Ehre» und den Kardinal ein «Kind»

Gerhard Ludwig Kardinal Müller ehrt Papst Franziskus, indem er ihn (kontruktiv) kritisiert!

Zitat aus kath.net-Beitrag (Exklusiv-Interview mit Gerhard Ludwig Kardinal Müller): „So oder so: Franziskus ist der legitime Papst, dem wir die Ehrfurcht und den Gehorsam entgegenbringen, die wir ihm kraft seiner Bestellung zum Stellvertreter Christi auf Erden schulden und dem wir in kindlicher Liebe anhangen. Aber jeder kirchliche Würdenträger bleibt ein Bruder unter Brüdern und muss sein Heil in Furcht und Zittern wirken.“ Das erläutert der emeritierte Präfekt der Glaubenskongregation und frühere Bischof von Regensburg, Gerhard Ludwig Kardinal Müller, im KATH.NET-Exklusiv-Interview vom 5. September 2019.

Kardinal Müller antwortet: «Wir sollen uns vor Wölfen im Schafspelz hüten» und «Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es»

Mit Blick auf kritische Einlassungen des ehemaligen Glaubenspräfekten Gerhard Ludwig Kardinal Müller sagte der Papst auf eine Journalistenfrage, Müller habe gute Absichten, sei dabei aber „wie ein Kind“. Wörtlich sagte Franziskus: „Er hat gute Absichten, er ist ein guter Mann. Der Papst mag ihn. Aber er ist wie ein Kind.“ Der Papst äußerte sich bei einer kurzen Begrüßung der mitreisenden Medienvertreter. Dabei wurde er auf Beiträge des früheren Chefs der Glaubenskongregation angesprochen, die teils eine distanzierte Sicht auf das aktuelle Pontifikat durchblicken ließen. (Vgl. kath.net-Beitrag Papst nennt Kritik an seiner Amtsführung «eine Ehre»)

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Kirche Kultur und Gesellschaft

Wenn Begriffe unter den Hammer des Relativismus geraten

Ist die Würde des Menschen in Deutschland wieder antastbar?

Zitat aus kath.net-Beitrag (Vortrag von Kurienerzbischof Georg Gänswein zum Jahresempfang des Foyers „Kirche und Recht“): Sehr geehrte Damen und Herren! Dieser Ort und diese Stunde laden auf besondere Weise ein, nicht immer neue Themen ausfindig zu machen, sondern eher dazu, im geduldigen Dialog und in immer neuen Variationen darüber nachzusinnen, was unser Gemeinwesen in seinem Innersten zusammenhält. Eine ungefähre Skizze der Überlegungen, die ich Ihnen nun vortragen möchte, hatte ich bei meiner Zusage, die mir Erzbischof Stephan Burger, mein Heimatbischof, vor etwa einem halben Jahr abgerungen hatte, fast schon spontan im Kopf.

Nach einem Blick auf die Beiträge meiner Vorredner kann ich mich jetzt auch bestätigt fühlen, angefangen von den profunden Ausführungen Kardinal Lehmanns „Zum schiedlich-friedlichen Verhältnis von Staat und Kirche heute“, mit denen er die Reihe des Karlsruher Foyers „Kirche und Recht“ am 19. Juni 2007 begonnen hat, bis hin zu dem Vortrag im letzten Jahr von Professor Peter Dabrock, dem Vorsitzenden des Deutschen Ethikrates, zum Thema: „Die Würde des Menschen ist granularisierbar. Muss die Grundlage unseres Gemeinwesens neu gedacht werden?“

So komme auch ich als Deutscher und katholischer Priester, der an der römischen Kurie seinen Dienst tut, an dem Begriff der Menschenwürde nicht vorbei. Denn in diesem aus zwei Worten zusammengesetzten Begriff geben sich Religion und Recht gewissermaßen den Friedenskuss. Und wie könnte ich diesen wundersamsten Begriff unserer deutschen Verfassung gerade in dem Jahr übergehen, in dem das Grundgesetz seinen 70. Geburtstag feiert.

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Kirche Kultur und Gesellschaft

Gute Politik steht im Dienste des Friedens

Botschaft von Papst Franziskus zur Feier des Weltfriedenstages am 1. Januar 2019

1. „Friede diesem Haus!“

Als Jesus seine Jünger aussandte, sagte er zu ihnen: »Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als Erstes: Friede diesem Haus! Und wenn dort ein Sohn des Friedens wohnt, wird euer Friede auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurückkehren« (Lk 10,5-6). Frieden zu bringen steht im Mittelpunkt der Sendung der Jünger Christi. Und dieses Angebot richtet sich an alle, Männer und Frauen, die inmitten der Dramen und Gewalttaten der Menschheitsgeschichte auf Frieden hoffen.1 Das „Haus“, von dem Jesus spricht, ist jede Familie, jede Gemeinschaft, jedes Land, jeder Kontinent, mit der jeweiligen Einzigartigkeit und Geschichte; gemeint ist insbesondere jeder Mensch, ohne Unterschiede und Diskriminierungen. Es geht dabei auch um unser „gemeinsames Haus“, um den Planeten, den Gott uns als Lebensraum zugewiesen hat und für den wir achtsam Sorge tragen sollen. So soll dies auch mein Wunsch zu Beginn des neuen Jahres sein: „Friede diesem Haus!“

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Allgemein Kultur und Gesellschaft Kunst

Ist der Feminismus eine Folge des Relativismus?


Artikel der, die, das, Pronomen er, sie, es, der Mann, die Frau, … alles relativ oder was?

Sicherlich haben die meisten Menschen das Trauerspiel mit der Verweiblichung unserer deutschen Sprache mitbekommen. Seit geraumer Zeit heisst es ja nicht mehr nur „lieber Leser“ sondern „liebe Leserin und lieber Leser“, als ob es drauf ankäme, dass der Leser weiblich oder männlich ist.
Wenn es nicht drauf ankommt, dass der Leser ein Mann oder die Leserin eine Frau ist, warum können wir denn nicht in diesem abstrakten Fall beim ursprünglichen Begriff „der Leser“ bleiben? Diese Unterscheidung ist doch dann unnötig! Es genügt doch, dass wir konkrete Aussagen machen, wenn ein konkreter Mann liest, eine konkrete Frau nicht liest, ein konkreter Mann nicht liest oder eine konkrete Frau liest. Müssen wir im abstrakten Fall von Leserinnen und Lesern reden, wo es gar keine geschlechtsspezifische Rolle spielt, ob der Leser eine Frau oder ein Mann ist (siehe Abstraktion bei der Bildung von Begriffen)?

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Kultur und Gesellschaft

Aus Wasserstoff und Sauerstoff wird Wasser, Strom und Wärme

Wie der Irrsinn über die einfachste Sache der Welt stolpert

Die Funktionsweise einer Brennstoffzellen lässt sich mit der von einer Batterien vergleichen: Durch eine chemische Reaktion zwischen Anode und Kathode entsteht Energie. In der Brennstoffzelle, von der hier die Rede sein soll, reagiert Wasserstoff zusammen mit Sauerstoff aus der Luft, wobei Wasser, Strom und Wärme entstehen.

Gemäss Wikipedia ist eine Brennstoffzelle eigentlich ist eine galvanische Zelle, die die chemische Reaktionsenergie eines kontinuierlich zugeführten Brennstoffes und eines Oxidationsmittels in elektrische Energie wandelt. Wenn auch mit Brennstoffzelle oft eine Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle gemeint ist, können je nach Brennstoffzellentyp außer Wasserstoff auch viele andere Brennstoffe genutzt werden, insbesondere MethanolButan oder Erdgas. Eine Brennstoffzelle ist aber leider kein Energiespeicher, sondern ein Wandler. Die Energie wird in chemisch gebundener Form mit den Brennstoffen zugeführt.

Zukunftstechnologie „Brennstoffzelle“ – im Video von CC2tv sehr gut erklärt!

Weitere Hinweise und Quellen

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