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Kirche Kultur und Gesellschaft

Querida Amazonia

Nachsynodales Apostolisches Schreiben von Papst Franziskus

https://www.kirche-und-leben.de/artikel/franziskus-rueffelt-kardinal-sarah-in-offenem-brief/
Papst Franziskus im Gespräch mit Kardinal Sarah

Das geliebte Amazonien steht vor der Welt mit all seiner Pracht, seiner Tragik und seinem Geheimnis. Gott hat uns die Gnade geschenkt, uns dieser Region in besonderer Weise in der vom 6. bis zum 27. Oktober in Rom abgehaltenen Synode zu widmen, die mit dem Dokument Amazonien: Neue Wege für die Kirche und für eine ganzheitliche Ökologie ihren Abschluss fand.

Der Sinn dieses Schreibens

Ich habe die Wortmeldungen auf der Synode gehört und die Beiträge der Arbeitsgruppen mit Interesse gelesen. Mit diesem Apostolischen Schreiben möchte ich zum Ausdruck bringen, welche Resonanz dieser Weg des Dialogs und der Unterscheidung in mir hervorgerufen hat. So werde ich hier nicht alle Fragen entfalten, die im Schlussdokument ausführlich dargelegt wurden. Ich habe auch nicht vor, es hiermit zu ersetzen oder zu wiederholen. Ich möchte nur einen groben Rahmen für die Reflexion bieten, um in der Wirklichkeit Amazoniens einer Zusammenschau einiger großer Anliegen konkret Gestalt zu geben, die ich schon in meinen früheren Dokumenten aufgezeigt habe und die eine Hilfe und Orientierung für eine harmonische, schöpferische und fruchtbare Rezeption des ganzen synodalen Weges sein kann. Zugleich möchte ich das Schlussdokument offiziell vorstellen. Es bietet uns die Folgerungen der Synode, an der viele Menschen mitgearbeitet haben, die die Problematik Amazoniens besser kennen als ich und die Römische Kurie, da sie dort leben, mit ihm leiden und es leidenschaftlich lieben. Ich habe es daher vorgezogen, das Schlussdokument in diesem Apostolischen Schreiben nicht zu zitieren, weil ich vielmehr dazu einlade, es ganz zu lesen. Gott gebe es, dass sich die ganze Kirche von dieser Arbeit bereichern und anregen lässt, dass sich die Hirten, die gottgeweihten Männer und Frauen und die gläubigen Laien in Amazonien um ihre Umsetzung bemühen und dass diese Arbeit irgendwie alle Menschen guten Willens inspiriert. …

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Ist der «Protestantismus 2.0» schon geboren?

1. Vollversammlung des «Synodalen Wegs» vom 30. Jan. bis 1. Febr. 2020

Synodaler Weg: Folie aus Forum „Macht und Gewaltenteilung in der Kirche – Gemeinsame Teilnahme und Teilhabe am Sendungsauftrag“

Als ich die erste Vollversammlung des Deutschen «Synodalen Wegs» vom 30. Januar bis 1. Februar 2020 im Internet teilweise live verfolgt habe, kam mir ein paar Mal der Gedanke: Was machen die da eigentlich? Auch wenn ständig von „Brüdern“ und „Schwestern“ oder „Geschwistern“ die (An-)Rede war, habe ich mich keineswegs wie in einer Familie gefühlt, wie beispielsweise in meiner eigenen Familie, in der wir sieben Geschwister sind. Zudem dachte ich mir zuerst, dass mich dieser „deutsche“ Weg als Österreicher und/oder Schweizer eigentlich nichts angeht. Erst als ich mitbekommen habe, dass die ja über die katholische Kirche allgemein reden, hielt ich ein wenig inne und hörte genauer zu. Da war zum Beispiel von Macht in der Kirche die Rede. Macht in der Kirche müsse Dienst sein, im Sinne des Evangeliums für diejenigen, die auf die Frohe Botschaft warten. Aber es gehe nicht, den einen die Macht und den anderen nur den Dienst anzubieten! Wie bitte?

Es sei kaum möglich gewesen, in die vorbestimmte Satzung und Geschäftsordnung Änderungen einzubringen. … Welche Macht lässt bestimmte Mächtige über Macht diskutieren?

… sagte Religionsphilosophin Gerl-Falkovitz gegenüber Die Tagespost
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Aus der Tiefe des Herzens – Das katholische Priestertum

Priestertum, Zölibat und die Krise der katholischen Kirche

Robert Kardinal Sarah:
Aus der Tiefe des Herzens
Priestertum, Zölibat und die Krise der katholischen Kirche

Dieses Buch von Kardinal Robert Sarah ist kirchenpolitisch hoch brisant und bedeutsam. Die Reform-Debatten, die in der katholische Kirche in den letzten Jahren immer vehementer geführt werden, haben den Präfekten der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, Kardinal Robert Sarah, mehrfach bewegt, sich zu Wort zu melden. Mit diesem neuen Buch wirft Sarah seinen wohl wichtigsten Beitrag zur aktuellen Debatte in den Ring. Er verteidigt das Priestertum und den Zölibat mit großer Kraft und Weisheit, ohne Angst vor der öffentlichen Debatte.

Papst em. Benedikt XVI, der sich seit seinem Amtsverzicht im Februar 2013 kaum mehr zu Wort gemeldet hat, beschloss ausnahmsweise auf Wunsch von Kardinal Sarah, einen theologischen Beitrag über das vielleicht wichtigste Thema der Kirche zu schreiben: das Priestertum. Obwohl inzwischen 92 Jahre alt ist der Beitrag Benedikts – wie von ihm gewohnt – von hoher intellektueller, kultureller und theologischer Dichte.

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Kirche Kultur und Gesellschaft

Jesus vor Pilatus: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt. …“ (Joh 18, 36)

Alle Diskussionen um Synoden, Zölibat, Frauen, Strukturen, Götzen, … viel Lärm um Nichts?

https://www.mikula-kurt.net/2014-1/du-bist-der-weinstock/

Wollen wir nicht innerhalb und ausserhalb der römisch-katholischen Kirche bei all den Diskussionen rund um Synoden, Strukturen, Zölibat, Priestertum die Rechnung ohne den Wirt machen? Hat nicht Jesus (unser Wirt) schon Pilatus gesagt: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wenn mein Reich von dieser Welt wäre, hätten meine Diener gekämpft, …“ (Joh 18, 36, Bible de Jerusalem, Herder 1968) Kann nicht jeder von uns ihn auch heute – wie damals Pilatus – fragen: „… Dein Volk und die Hohenpriester haben dich mir ausgeliefert. Was hast du getan?“ (Joh 18, 35)

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Bezweckte Amazonas Synode Veränderung des Glaubens und der Kirche?

Bischof Athanasius Schneider über die Amazonas Synode, die Kirche und die Bewahrung des Glaubens

Athanasius Schneider, Weihbischof der Erzdiözese der Heiligen Maria in Astana, offenbarte in einem Interview mit „LifeSiteNews„, man habe „einen ziemlich schlauen Trick“ benutzt: „Bei dieser ganzen Amazonas Synode ging es nicht so sehr darum, den Indigenen zu ihrem geistlichen Nutzen wirklich zu helfen“, obwohl es ja „erste Ziel der Kirche ist, Seelen für die Ewigkeit zu retten“, indem die Menschen „Kinder Gottes“ werden, „Glieder des mystischen Leibes Christi“. Doch genau darum sei es bei der Amazonassynode nicht gegangen, kritisierte Schneider, im Gegenteil, man habe die Menschen dieser Region dazu benutzt – „ich würde sogar sagen, ‚missbraucht‘“ – um eigene Ziele zu erreichen (Zitate aus kath.net-Artikel).

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Franziskaner Klosterfest in Bludenz

Ein traditionsreiches Fest der Begegnung im Sinn und Geist des hl. Franz von Assisi

Das Klosterfest der Franziskaner findet jährlich am ersten Sonntag im Juni statt

Das Klosterfest der Franziskaner fand im Jahr 2019 am 2. Juni und in 2018 am 3. Juni statt, im wunderschönen Klostergarten im Franziskanerkloster Bludenz. Es ist immer ein besonderes Erlebnis für Jung und Alt, zu dem die Franziskaner jeweils am ersten Sonntag im Juni einladen. Das Fest der Begegnung im Sinn und Geist des hl. Franz von Assisi beginnt am Morgen mit einem feierlichen Gottesdienst, musikalisch begleitet vom Franziskanerchor. Seit vielen Jahren ist dieser Tag eine liebgewonnene Tradition, in der die Bevölkerung fest verankert ist, gibt es doch die Möglichkeit, sich im schönsten Klostergarten des Landes Vorarlberg ein paar Stunden mit Familie und Freunden auszutauschen und sich mit den Paters zu unterhalten. Die Franziskaner Klostergemeinschaft und das Team unter Klostervater Heinz Seeburger und dem Festleiter Bertram Bolter freuten sich auf den zahlreichen Besuch.

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Kirche

Apostolisches Schreiben «Ordinatio sacerdotalis»

Vom hl. Papst Johannes Paul II. an die Bischöfe der katholischen Kirche über die nur Männern vorbehaltene Priesterweihe

http://w2.vatican.va/content/john-paul-ii/de.html
Der hl. Papst Johannes Paul II.

Zitat aus kath.net-Beitrag (Apostolisches Schreiben vom hl. Johannes Paul II.): Verehrte Brüder im Bischofsamt! Die Priesterweihe, durch welche das von Christus seinen Aposteln anvertraute Amt übertragen wird, die Gläubigen zu lehren, zu heiligen und zu leiten, war in der katholischen Kirche von Anfang an ausschließlich Männern vorbehalten. An dieser Tradition haben auch die Ostkirchen getreu festgehalten. Als die Frage der Ordination von Frauen in der anglikanischen Gemeinschaft aufkam, war Papst Paul VI. darauf bedacht, in Treue zu seinem Amt, die apostolische Überlieferung zu schützen und ebenso in der Absicht, ein neues Hindernis auf dem Weg zur Einheit der Christen zu vermeiden, den anglikanischen Brüdern in Erinnerung zu rufen, worin der Standpunkt der katholischen Kirche besteht: „Sie hält daran fest, daß es aus prinzipiellen Gründen nicht zulässig ist, Frauen zur Priesterweihe zuzulassen. Zu diesen Gründen gehören: das in der Heiligen Schrift bezeugte Vorbild Christi, der nur Männer zu Aposteln wählte, die konstante Praxis der Kirche, die in der ausschließlichen Wahl von Männern Christus nachahmte, und ihr lebendiges Lehramt, das beharrlich daran festhält, daß der Ausschluß von Frauen vom Priesteramt in Übereinstimmung steht mit Gottes Plan für seine Kirche“.[1] Da die Frage jedoch auch unter Theologen und in manchen katholischen Kreisen umstritten war, beauftragte Paul VI. die Kongregation für die Glaubenslehre, die diesbezügliche Lehre der Kirche darzulegen und zu erläutern. Das geschah durch die Erklärung Inter Insigniores, deren Veröffentlichung der Papst nach Bestätigung des Textes anordnete.[2] …

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Kirche

Wer den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben

Ein Predigtwort des Trostes und der Hoffnung in einer finsteren Zeit, … von Walter Kardinal Brandmüller

Walter Kardinal Brandmüller

Zitat aus kath.net-Beitrag (Originalbeitrag von Walter Kardinal Brandmüller): „Kirche und Heiliger Geist – das ist wie Leib und Seele. Wie die Seele des Menschen Leib belebt und seine Organe lenkt, so belebt und lenkt Gottes Geist Glieder und Organe der Kirche. So hat es Jesus selbst vor seinem Abschied aus der Welt des Greif- und Sichtbaren versprochen: ,,Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe“ (Joh 14,26). Und: ,,Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit einführen“ (Joh 16,13). Worte, die die Stiftungsurkunde für das sind, was wir das Lehramt der Kirche nennen, das seither Papst und Bischöfe in der Vollmacht Jesu Christi ausüben: ,,Lehret alle Völker, lehrt sie alles halten, was ich euch geboten habe“. Noch in der ersten Stunde der Kirchengeschichte haben die Apostel dieses Lehramt wahrgenommen, als sie eine schwerwiegende Streitfrage mit den Worten entschieden: ,,Der Heilige Geist und wir haben beschlossen…“ (Apg 15,28).“

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Kirche Kultur und Gesellschaft

Benedikt XVI. über die Kirche und den Skandal des sexuellen Missbrauchs

Gesellschaftlicher Kontext,
Auswirkungen in Priester-Ausbildung und -Leben und Perspektiven

Zitat aus kath.net-Beitrag (Originalbeitrag vom em. Papst Benedikt XVI.): «Da ich selbst zum Zeitpunkt des öffentlichen Ausbruchs der Krise und während ihres Anwachsens an verantwortlicher Stelle als Hirte in der Kirche gewirkt habe, mußte ich mir – auch wenn ich jetzt als Emeritus nicht mehr direkt Verantwortung trage – die Frage stellen, was ich aus der Rückschau heraus zu einem neuen Aufbruch beitragen könne. So habe ich in der Zeit von der Ankündigung an bis hin zum Zeitpunkt des Zusammentreffens der Vorsitzenden der Bischofskonferenzen Notizen zusammengestellt, mit denen ich den ein oder anderen Hinweis zur Hilfe in dieser schweren Stunde beitragen kann. Nach Kontakten mit Staatssekretär Kardinal Parolin und dem Heiligen Vater selbst scheint es mir richtig, den so entstandenen Text im „Klerusblatt“ zu veröffentlichen.» … Forts. siehe Originalartikel.

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